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Auf meiner  Internetseite stelle ich euch Barhufbearbeitung nach dem Vorbild der Natur vor. Nach und nach werde ich hier Texte und Fotos zu:

natürlicher Hufbearbeitung, Vermeidung und Behandlung von Hufproblemen, Hufschuhe, Haltung, Ernährung, etc hinzufügen.

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natürlich laufen- natürlich barhuf
natürlich laufen- natürlich barhuf

Hufgesundheit und Bewegung

"On the track", die Pferde wandern auf einem abgesteckten Treibweg, zu einer entfernteren Weide

Um Pferde und Hufe gesund zu erhalten ist Bewegung unerlässlich. Die Pferde sollten die Möglichkeit haben rund um die Uhr ihrem Wandertrieb nachgehen zu können. Auch auf kleinen Flächen kann man Treibwege und sogenannte Trails einrichten, die in vorgegebenen Bahnen um die Weideflächen herum führen und zum wandern anregen ( www. paddock-trail.de ,   www.paddockparadise.com ). Pferde wandern in freier Wildbahn in ihrem Gebiet, auf den immer selben Wanderrrouten den "tracks" oder "trails", zwischen 15- und 30 km am Tag. Der Mittelpunkt ihres Gebietes bilden ein oder zwei Wasserlöcher zu denen sie täglich zurückkehren. Es gibt den Pferden Sicherheit die immer gleichen Wege zu gehen, es wird ihnen nicht langweilig. 

Die Kuhglocken der Nachbarkühe haben Cheyennes Aufmerksamkeit geweckt.

Anspruchsvolles Gelände mit Hängen und Senken, mit sumpfigen und steinigen Stellen, mit Dornengestrüpp und Gehölz und anderen Umweltreizen sorgen für Abwechslung. Alle Sinne, der Stoffwechsel und das Hufwachstum werden angeregt. Man braucht keine Angst vor Verletzung zu haben, die Pferde meistern diese Herrausvorderung wie ihre wilden Artgenossen und gewinnen an Leistungsfähigkeit und Gesundheit. 

Auf großen Weideflächen sieht man die Gewohnheit der Pferde, immer die gleichen Wege zu gehen, gut an den Trampelpfaden, die in kürzester Zeit entstehen.

Cheyenne schaut nach der Herde, er fühlt sich nicht ganz wohl, so lange im Bach stehen zu müssen, bis ich endlich ein Foto gemacht habe

Für weitere Abwechslung sorgt eine natürliche Wasserstelle. Ihrem Instinkt entsprechend wollen Pferde schnell und viel auf einmal trinken, denn sie "wissen" dass hier immer mit Gefahren, z.B. "Raubtieren" zu rechnen ist. 

Daher ziehen es die meisten Pferde unserer Herde vor lieber an der "sicheren" Selbsttränke am Offenstall zu trinken, anstatt am Bach. Möglicherweise bevorzugen sie aber einfach das Wasser der Tränke da es von einer Quelle gespeist wird. Frei zugängliches Oberflächenwasser aus Bächen oder Seen sollte u.U. auf Sauberkeit geprüft werden und frei sein von landwirtschaftlichen und industriellen Abwässern.

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© Antje Schmieder